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Manchmal ist Stille die beste Antwort.
Die Suche
Wie findet man das 'Selbst'? Alles was einen bedrängt in der Welt, Beziehungen, Einflüsse und so viel mehr. Einmal alles sein lassen und dann mal sehen, was da übrig bleibt. Dann ist die Wahrscheinlich hoch, an seinem 'Selbst' anzuklopfen. Was denke ich selbst und lasse ich mir meine Gedanken einflößen? Wann bin ich ein geplagter Sklave? Wann nicht? Was zählt ist Lebendigkeit. Die Verbindung von Lebendigkeit und dem Alltäglichen. 
Ehrlich zu sich selbst zu sein ist die eigene Wahrhaftigkeit. Aufhören zu lügen, weil es sich toll anhört. Sondern sich anzugucken und wahrhaftig zu sich selbst zu sein. 
Das, was man übt, das bleibt. Der Wunsch nach Übung ist da, der geht auch nicht. Das zu erkennen, dass etwas einen nicht so berühren muss wie man es vorher an sich rangelassen hat. Den Spagat zwischen beiden. Die Gelassenheit. Das Weiche und das Harte. Es schützt vor dem Konsum und dem ganzen Druck in der Gesellschaft. Den Druck entgehen und den Druck nutzen für seine Gelassenheit. Übung gibt Können, Mut und Stärke. Die Gesellschaft erzählt uns wie etwas sein soll, es bringt uns in eine passive Situation. Wir müssen uns nicht mehr anstrengen, sondern bekommen alles vorgelegt. Das krasse Gegenteil von Selbstform und Selbstbildung. Das Gehirn muss sich nicht anstrengen. Sind das noch Menschen oder alles nur Maschinen. Die das ausführen, was ihnen gemütlich vorgelegt wird. Menschen sollen aus der Opferrolle des Konsumwesens aussteigen. Wie mache ich aus meinem Leben ein Kunstwerk? Tagebuch schreiben, um sich und seinen Tag zu reflektieren, ohne das zu verschönern, was passiert es. Ehrliche klare Worte. Üben die Worte dort zu lassen. Mit sich selbst im Reinen. Übung. Das Selbst existiert nicht von alleine, es wird geschaffen durch Übung. Das 'ich', das ist da. Aber das 'Selbst' muss man üben und sich beibringen, dass das 'Selbst' das Objekt der Wahrheit ist. Zurück zur Kunst der Selbstbildung. Nur abstraktes Wissen, ist wie eine Pflanze ohne Wurzeln. Erleben ist was ganz wichtiges. Durch das Erleben lernt man.
Man erlebt schon als Kind. Von Anfang an. Heutzutage wird wenig erlebt. 
Viele Menschen leben in ihren Käfigen und schränken sich ein. So geht das Erleben verloren. Und die Fantasie an das Erleben immer größer. Fast wie eine Illusion. Man bildet sich ein wie etwas ist, man liest etwas und denkt es zu wissen. Ohne, dass man es eigentlich erlebt hat. Man guckt einen Film oder sieht Bilder. Man weiß was es ist und kann mit empfinden, hat es aber nicht selbst erlebt. Ich denke am liebsten für mich selbst und auch gerne mit anderen zusammen. Rede über Erlebnisse und das, was man erleben kann. Aufschreiben, was habe ich heute gemacht, getan und gefühlt. So lernt man sich selbst kennen, aber auch nur wenn man es tut. Pass auf dich selbst auf.
Sich selbst zu verlieren kann so schnell passieren. So schnell , dass man es nicht mal merkt. Das ist die Gefahr. Dann kann schnell alles hohl werden. Die Flamme ist aus. Wenn man Glück hat spürt man das noch. Das ist etwas, was leider nicht vom Himmel fällt, das ist etwas was man lernen muss. Für sich raushören, sich abgrenzen und zusammen finden, üben, lernen und dann irgendwann steht sie vor uns. Zu klingen wie man selbst.
Der zu werden, der man ist. Sich selbst und die anderen zu lieben. Wie das Malen für mich.
Man muss üben und das finden, was einem dazu bringen kann. Aber nicht nur der Gedanke zählt, sondern, dass man es auch wirklich macht. Die Zeit flieht, also los auf der Stelle, erfasse das Leben. Alles im Fluss. Das Geräusch, was du jetzt macht, wirst du nicht nochmal hören. Wenn ich male, mach ich das was ich fühle, der Moment, wo ich vergesse.
Ich bin im Fluss, mit dem 'Dasein' und mit dem 'ich'. Lebenskunst, gleich Überlebenskunst.
Das stimmt nicht. Man muss in der Lebenskunst seinen Fluss finden. Die Leichtigkeit in diesem Fluss. Die Übung der Lebenskunst, die Suche nach dem 'Selbst'. Ein anderes Wort für Glück. Es gibt keine Kunst die schwerer und auch schöner ist als das Erlebnis. Die Suche geht weiter.