instagram - kimischalla

Ich bin verloren, irgendwo zwischen Welten hängen geblieben, aber mit offenen Augen, verletztem Herz und viel zu vielen Stimmen. Ich kenne unser Spiel nun in und auswendig, weiß wann es Schachmatt heißt und das Spiel umgeworfen wird. Ich weiß ich nerve dich mit meinen ‚Problemen’, meinem ‚nichts tun’ und mit meiner negativen Ader, egal worum es geht. Ich weiß, dass ich dich liebe und, dass du mich liebst. Ich weiß, dass deine Vorstellung vom Leben anders ist als meine. Ich weiß, dass du dich selbst noch nicht gefunden hast und ich weiß, dass das nichts mit mir zu tun hat. Ich habe keine Macht über dich. Doch ich dachte die Spielregeln waren klar und gebrochene Regeln würden sich verwandeln in das, was nie geschehen ist. Verwandeln in das Paradies ,wo es keine bösen Schlangen gibt. Doch böse Schlangen, die gibt es überall, nicht mal die Vorstellung von Magie können sie mir aus dem Kopf schlagen.  Die Verführung scheint zu groß um ‚nein’ zusagen und keinen Bissen zu wagen. Wie ich es nenne der ewige Teufelskreis.

Ich komme nicht mehr raus und die großen Hände über mir lassen mich nicht gehen. So laut ich auch schreie, sie schieben mich rein. Macht oh meine Macht wo bist du?, ich brauche dich wieder, um wieder stehen zu können und laufen zugehen, laufen bis ich nicht mehr kann, frei sein, alles passieren lassen mit dir.

Mein Herz spielt das Spiel mit, es gewinnt jeden Zug, egal welchen Weg du gehst, egal wie viel ich atmen kann oder nicht, es rennt mir hinterher und fängt mich ein, in seinem Netz voller Träumereien und Illusionen.

Ich nehme meinen Stift, schwinge eine Linie und fühle mich befreit, verstanden und akzeptiert. Habe keine Angst loszulassen und meinem Blatt meine Geschichte zu erzählen. Und ich weiß mein Blatt ist stark und behält alles für sich, verschlossen wie eine Schatzkiste, der Schlüssel in meiner Hosentasche, wartend auf den Ausweg alles rausplatzen zu wollen. Es kitzelt mich, meine Schatzkiste.

Ich rede mit dir und möchte dir schon lange zeigen, was da drin liegt, aber der Schlüssel geriet noch nicht in deine Hände, zu tief liegt er in meinen engen Hosen, die nicht loslassen können. Ich falle zusammen von Innen und Außen – gebrochen von dir, verletzt jedes mal aufs Neue, Wut und Schock, obwohl ich jedes mal weiß, was mich erwartet. Erwartet von dir, gebrochen, verführt und liebend, neben mir in meinen Armen, mit verbundenen Augen und zugeklebtem Herz. Schöne Worte, die meine Zungen kitzeln und meine Lungen platzen lassen.

Vertieft in deinem Handeln und Machen, rechthaberisch sein zu wollen und dich zu leiten, ohne zu merken, dass ich im blinden tappe und mich selbst vergesse, gegen die Wand rede und ja sogar renne. Jedes Wort prallt an dir ab und wird auf mich zurück geworfen, analysiert und beschrieben..

Geht’s noch Kimi!

Gedanken gehören auf Papier und nicht in meinen Kopf, Du verstehst mich oder du verstehst mich nicht, Aber Spiele mit Spielregeln wie auch ohne gehören nicht zu mir. Lass dich betäuben und gehe die Schritte, die du gehen willst, aber mein Herz voller Netzen hat ihren Angler verloren.